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Interviewreihe “Mit Zuversicht in die Zukunft – Die inspirierende Mittagspause”

Diese Interviewreihe ist ein Angebot vom Interessenverband bremen digitalmedia und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.

Mit Zuversicht in die Zukunft

“Die inspirierende Mittagspause

Wenn wir zum Handeln gezwungen sind, dann sind wir mitunter von uns selbst überrascht. Diese Erfahrung haben auch unsere Gäste gemacht. In den kommenden Wochen werden wir in mehreren Interviews verschiedene Menschen und ihre Geschichten kennenlernen. Jeder von ihnen bringt einen anderen beruflichen Hintergrund mit und hat eigene Erfahrungen gesammelt, da jede Branche die vergangenen Monate anders erlebt hat.

Im Interview erzählen sie uns für die Dauer einer Mittagspause, vor welchen Herausforderungen sie standen und wie sie der Krise begegnet sind. Wir erfahren, wie sie die anfängliche Lähmung überwunden haben und durch Perspektivwechsel und um die Ecke denken neue Energie freigesetzt haben. Im anschließenden Austausch beantworten sie Fragen und sprechen mit uns darüber, wie aus „gezwungener Innovation“ eine Erfolgsgeschichte werden kann.

 


Wie ein Gastro-Betrieb kurzerhand zum Supermarkt wurde

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Carlos Martínez vom Restaurant Muchos Más

Carlos Martínez ist Gründer des Restaurants Muchos Más. Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das Muchos Más nicht nur ein Restaurant, sondern ein Ort, der “viel mehr” bietet. Neben kulinarischen Highlights bringen Tanz und Musik bringt das spanische Lebensgefühl nach Bremen – normalerweise.

Wie auch viele andere Unternehmen war und ist das Muchos Más stark von der Corona-Krise betroffen. Von einem Tag auf den anderen durften keine Gäste mehr kommen, die Einnahmen waren gleich Null. Carlos und sein Team mussten kreativ werden! Im Interview erzählt er uns, welche Ideen sie entwickelt haben, wie er sein Restaurant kurzerhand in einen Supermarkt umwandelte und welche Rolle soziale Medien dabei gespielt haben.

Illustration: www.leefje.de

 


Führung, Innovation, Nachhaltigkeit – Was lernen wir aus der Krise?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Unternehmensberaterin Meret Nehe

Meret Nehe begleitet Teams und Individuen in Fragen zu Nachhaltigkeit, Transformation und systemischer Innovation. Auf ganz verschiedenen Wegen unterstützt sie so Menschen und Unternehmen dabei, den Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft aktiv und kraftvoll mitzugestalten.

Doch wie hat sich durch die Corona-Krise die Einstellung und Bereitschaft diesen Themen gegenüber verändert? Wie schaffen wir es, in der Krise neu erlernte Arbeits- und Denkweisen langfristig in unseren Arbeitsalltag einzubauen und auch in Zukunft davon zu profitieren?

Im Interview gibt uns Meret einen Einblick in ihre Arbeit, erzählt uns mehr über Nachhaltigkeit und New Work und darüber, wie sich plötzlich immer mehr Menschen mit den ganz großen Fragen des Lebens und Arbeitens beschäftigen. Dabei versorgt sie uns mit Tipps, wie wir das eigene Umdenken fördern und unseren Innovationsgeist wecken können.

Illustration: www.leefje.de

 


Wie mutige Ideen unsere Clubszene in der Krise zusammenschweißen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Victor Frei vom Verband Clubverstärker e.V

Victor Frei ist Geschäftsstellenleiter des Clubverstärker e.V., eines Verbunds von Musikspielstätten und Festivals aus Bremen, Oldenburg und dem Bremer Umland. Gegründet im Jahre 2013 setzt sich der Clubverstärker als Interessenvertretung der Club-Szene in der Region Bremen für die Belange der Musikspielstätten ein und steht individuell beratend zur Seite.

Die Club- und Festivalszene wurde von der Corona-Krise besonders hart getroffen: Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt und wann es weitergeht mit Konzerten und Festivals, ist ungewiss. Während der Einzelhandel und Restaurants langsam aber sicher das Geschäft wieder ankurbeln können, bleiben die Clubs geschlossen.

Welche Ideen der Clubverstärker entwickelt hat, um die lokale Club- und Kneipenszene in der Krise zu unterstützen, welche Bedeutung die digitale Plattform Clubverstärker United! dabei hat und welche besondere Rolle die Solidarität der Bremerinnen und Bremer spielt, erfahren wir im Interview.

 


Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag von morgen aus?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit

Das Duale Studium Informatik (DSI) in Bremen bietet jungen Menschen einen vielversprechenden Einstieg in zahlreiche digitale Berufe. Neben einem Studium an Hochschule oder Universität Bremen, besuchen die Studierenden die Berufsschule und sind von Anfang an in einem DSI-Partnerunternehmen angestellt.

Doch was passiert, wenn auf einmal nichts mehr geht? Wie erleben die am DSI beteiligten Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Studierenden das duale Studium? Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag aktuell aus, wenn sowohl theoretische als auch praktische Ausbildungsinhalte digital vermittelt werden müssen? Und ist das alles eine Vorschau auf die Ausbildung von morgen oder können wir eine Rückkehr zur früheren Normalität kaum abwarten?

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Breiter, Chief Digital Officer der Universität Bremen, Heike Precht, HR-Managerin beim DSI Unternehmen Governikus GmbH & Co. KG, Hannes Ischebeck, Schulleiter der Europaschule SZ Utbremen und Alina Thoden, Studierende des DSI, machen wir eine Bestandsaufnahme und wagen (mit Zuversicht) einen Blick in die Zukunft.

 


Menschen mit Fernweh zum Träumen einladen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Franziska Frank von Traum-Ferienwohnungen

Das Bremer Unternehmen Traum-Ferienwohnungen GmbH bringt auf seinem Online-Portal für Ferienunterkünfte seit rund 20 Jahren Gastgeber und Urlaubsgäste zusammen.

Durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen wurde das Geschäftsmodell des Unternehmens jedoch auf eine harte Probe gestellt. Sämtliche Buchungen mussten auf ungewisse Zeit storniert werden, Urlaub und Reisen rückten von einem auf den anderen Tag in weite Ferne.

Für das Team kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Franziska Frank, verantwortlich für PR und Öffentlichkeitsarbeit bei Traum-Ferienwohnungen, erzählt uns im Interview, wie das Unternehmen mit der Unterstützung von Tourismusverbänden und Urlaubsdestinationen deutschlandweit kurzerhand die digitale Kampagne „Wir träumen von Urlaub“ entwickelt hat. So können digitale Reisen durch das ganze Land in die verschiedensten Regionen Deutschlands virtuell vom Sofa aus erlebt werden.

 


Haben Sie Fragen zu unserer Interviewreihe?
Sprechen Sie uns gerne an!

Lisa Buschan
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
0421 – 9600 262
lb@kompetenzzentrum-bremen.digital

 

 

 

 

Ein Sparringspartner für die Digitalisierung

Zwischen Beton und Building Information Management – das Bauwesen digitalisiert sich. Die Bremer WBA Abdichtungssysteme setzen auf die Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Bremen, um sich für die Zukunft zu wappnen.

Nachhaltigkeit spielt bei dem bremischen Bau-Spezialisten WBA Abdichtungssysteme eine große Rolle. Das Unternehmen entwickelt neue Verfahren, die Gebäude langfristig schützen, und Nachbesserungen, Sanierungsaufwände und damit  auch C02-Emissionen minimieren sowie Ressourcen schonen. Dazu gehören selbstheilende Betonsysteme, Flächen- und Fugenabdichtungsmittel oder schadstofffreier Schimmelschutz.

„Wir erhöhen die Effektivität während der Verarbeitung und verbessern die Oberflächeneigenschaften – was Kosten spart. Dazu kooperieren wir mit wissenschaftlichen Instituten, um neue Produkte zu entwickeln“, sagt Inge Heydt, verantwortlich für Innovation, Entwicklung und Projektmanagement bei WBA Abdichtungssysteme.

Innovativ sollen aber nicht nur die Materialien des Unternehmens mit seinen sieben Angestellten sein – auch die Prozesse im Hintergrund. „Digitale Verfahren halten in der Baubranche Einzug, zum Beispiel das Building Information Management BIM. Zudem verändert sich auch die Art und Weise, wie wir mit unseren Zielgruppen kommunizieren – diesen Anforderungen wollen wir gerecht werden“, so Heydt.

Jörg Wagener und Inge Heydt, Bild: WFB/Pusch

Partner in der Digitalisierung gefunden

Auf das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum sowie den Digitallotsen Bremen aufmerksam geworden,wandte sich das Unternehmen Ende 2019 an die Expertinnen und Experten. „Uns war ein Partner wichtig, der uns auf dem Weg begleitet – den haben wir im Kompetenzzentrum gefunden“, lobt Heydt das bremische Engagement. „Das Team ist auf unsere Bedürfnisse schnell und flexibel eingegangen. Die Baubranche hat einige Besonderheiten, da waren wir froh, Experten bei uns zu haben, die sich auch in diesem Bereich auskennen.“

Nach der ersten Kontaktaufnahme organisierte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum einen Workshop, in dem unter anderem an einer Digitalisierungs-Roadmap gearbeitet wurde. Diese zeigte dem Unternehmen einen Pfad für die Zukunft auf.

"Wir waren froh, Experten bei uns zu haben, die auskennen.“

„Eine weitere Baustelle war unser Wunsch unser Standardprozesse neu und  zukunftsorientiert aufzustellen. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen konnten wir einerseits unsere Überlegungen und Entscheidungsgrundlagen für ein neues ERP-System kompetent diskutieren. Andererseit konnten wir uns mit wertvollen Erfahrungswerten versorgen und haben hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen, Trends und Technologien zusätzliche Entscheidungskriterien an die Hand bekommen. Anhand dieser können wir jetzt die Wahl für eine Software noch zuverlässiger treffen. Sie waren ein echter und wichtiger Sparringspartner für uns“, so Heydt weiter.

Als weiteren Punkt lobt Heydt zudem die Bereitstellung von Kontakten, wie etwa zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen in Oldenburg, das sich auf die Digitalisierung des Bauwesens spezialisiert hat.

Weitere Informationen zur Digitalisierung im Handwerk und zu Förderprogrammen gibt es bei Lisa Buschan Daniel Schneider, 0421 9600260 oder kontakt@kompetenzzentrum-bremen.digital

 

Auf der großen Digitalisierungs-Convention wurde mutig in die Zukunft geblickt

Teilnehmer der Convention "Das Digitale Jetzt" bei der Vorstellung der Praxisbeispiele.

Rund 120 Gäste, Aussteller und Referenten feierten am 26. September 2019 gemeinsam das einjährige Bestehen der Veranstaltungsreihe “Das digitale Jetzt”. Bei der großen Digitalisierungs-Convention im Flydeck im Ecos Office Center auf dem Teerhof blickten sie zurück auf das vergangene Jahr, aber vor allem nach vorne in Richtung Zukunft: Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, 3D-Druck, Gamification – in Workshops und in der Ausstellung gab es nicht nur Informationen dazu, sondern die Gäste konnten auch vieles selbst ausprobieren.
Lesen Sie den gesamten Artikel auf der Seite von bremen-digitalmedia.de
Zu den Fotos des Events geht es hier.
 

“Das digitale Jetzt – spannende Beispiele aus der Praxis” ist eine Veranstaltungsreihe von bremen digitalmedia und des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen. Mit der Reihe sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen eingeladen werden, sich mit verschiedenen Themen der Digitalisierung auseinander zu setzen und im Dialog mit Experten aus der Praxis weiter zu bilden.

Die nächsten Termine sind

30. Oktober 2019, 17:00 Uhr, Radiusmedia KG augment it: “Willkommen in der neuen Welt – Mit AR schneller ans Ziel”

13. November 2019, 17:00 Uhr, ProLog Innovation: “LEGO SERIOUSPLAY® als Kreativitäts- und Kommunikationsmethode”

10. Dezember 2019, 17:00 Uhr, DOCK.ONE: “Digitale Innovationen für den Maschinen- und Anlagenbau”

"Das Digitale Jetzt IX" im April oder "Wie ein Roboter Popcorn macht"

Das Thema Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde, so auch in der Ausgabe unserer Reihe “Das Digitale Jetzt” am 03. April 2019. Zum Thema “Neue Chancen durch „Digitale Zwillinge“ – Wissensrepräsentation und logisches Denken für Robotiksysteme” waren wir dieses Mal am Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Bremen zu Gast.

Die Entwicklung von Robotern, die manuelle Aufgaben mit der Kompetenz des Menschen bewältigen können, stellt seit mehr als 50 Jahren eine der großen Forschungsherausforderungen für die künstliche Intelligenz (KI) und die Robotik dar. Digitale Zwillinge bieten den Vorteil, Roboter mit der Fähigkeit auszustatten, ihre Wahrnehmungs-Handlungsschleife intern zu emulieren und zu simulieren. Robotiksysteme können daraus “gesunden Menschenverstand” und intuitives physikalisches Wissen ableiten und uns dabei helfen, wichtige gesellschaftliche, humanitäre und wirtschaftliche Herausforderungen der alternden Gesellschaft besser zu bewältigen.

Bei dieser Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit bei einer Laborführung zu erfahren, wie autonome Roboter in Zukunft Menschen im Alltag unterstützen können. Dies ist zwar derzeit noch Zukunftsmusik, aber der Roboter im Labor des IAI hat den Gästen zumindest schon einmal Popcorn serviert. Im “Retails Robotics Laboratory” wurde den Besuchern zudem anhand eines mobilen Roboters demonstriert, wie Digitale Zwillinge funktionieren. In einem Szenario aus dem Bereich des Einzelhandels (Drogerie) wurde Ihnen vorgeführt, wie industriell relevante Aufgaben mithilfe eines Roboters zeit- und kostensparend virtuell geplant, getestet und prototypisch durchgeführt werden können.

"Das Digitale Jetzt VIII" goes Bremerhaven: Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität?

In Kooperation mit der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH fand am 25.03.2019 das erste Mal eine Veranstaltung unserer Reihe “Das Digitale Jetzt” in Bremerhaven statt.
“Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität? Wie gehen Hacker vor und was genau passiert bei einem Hackerangriff? Welche Fehler mache ich beim Thema IT-Sicherheit und wie kann ich mich bestmöglich vor Cyberangriffen schützen?” Bereits zum zweiten Mal beantwortete unser Referent Carsten Cordes, IT-Security Consultant der HEC GmbH, diese und weitere Fragen.
Die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen mit vielfältigen Fragestellungen zur Veranstaltung und schnell wurde klar, dass das Thema IT-Sicherheit jeden betrifft – ob privat oder beruflich. Bei einem Demo-Hacking zeigte der Referent auf, wie vielfältig die technischen Sicherheitslücken in den verschiedensten Anwendungen und Tools sein können, worauf man als Anwender zu achten hat und wie man diese Lücken bestmöglich schließen kann. Carsten Cordes machte jedoch auch klar, dass der Mensch immer die größte Schwachstelle darstellt, egal wie perfekt ausgefeilt die Schutzvorrichtungen sind. Für ein Unternehmen ist es somit immer schwierig, sich gegen alle Eventualitäten und möglichen Angriffe abzusichern die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Thema IT-Sicherheit immer das A und O ist und die Basis der IT-Sicherheit eines Unternehmens darstellt.
Nach zwei Stunden intensiver Erläuterungen durch den Referenten konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Get-together bei Fingerfood stärken, sich austauschen und die Diskussionen fortsetzen. Am Ende der Veranstaltung war allen klar: Beim Thema IT-Sicherheit sollte sich jeder erst einmal an die eigene Nase fassen und überlegen, an welchen Stellen er mögliche Sicherheitslücken eventuell ganz leicht ausräumen kann.

"Das Digitale Jetzt VII" im März: Augmented Reality – doch kein Science Fiction?

Am 21. März 2019 war “Das Digitale Jetzt” zum Thema “Alles andere als Science-Fiction – Wie Augmented Reality schon heute die Industrie revolutioniert” im Haus der Ubimax GmbH in Bremen zu Besuch.
Die Veranstaltung wurde eröffnet von Dr. Hendrik Witt, Geschäftsführer der Ubimax GmbH, der in einem spannenden Vortrag über die Tätigkeiten seines Unternehmens berichtete und erklärte, wo Augmented Reality bereits heute zum Einsatz kommt. Genutzt werden die smarten Anwendungen beispielsweise in der Logistik, der Fertigung und der Fernwartung.
Anhand verschiedener Praxisbeispiele wurde den TeilnehmerInnen zudem dargelegt, welchen realen Mehrwert die innovativen Lösungen rund um Datenbrillen und smarte Helfer im produktiven Einsatz darstellen. So setzt beispielsweise DHL Augmented Reality-gestützte „Smart Glasses“ als Standardausrüstung in Lagern weltweit ein. Dadurch konnte in den Lagern durchschnittlich eine 15-prozentige Produktivitätssteigerung bei geringerer Fehlerquote und besseren Nutzerbewertungen erreicht werden.
Im Anschluss bekamen die TeilnehmerInnen in vier verschiedenen Demonstrationsstationen die Chance Datenbrillen selbst auszuprobieren und in die “erweiterte Realität” einzusteigen:

  1. Beim “Vision Picking” mit xPick – konnte das Kommissionieren mithilfe von Datenbrillen und RFID-Armband (xBand) ausprobiert werden.
  2. Mithilfe einer HoloLens und xMake konnte an einem großen Stoffwürfel die Unterstützung bei der Fertigung durch Augmented Reality nachempfunden werden.
  3. Anhand eines kleinen Motors wurde die geführte Inspektion mit xInspect demonstriert. Hierbei konnten die Teilnehmerinnen sich anhand von Schritt für Schritt Anleitungen durch Wartungsprozesse führen lassen.
  4. Mit einer Video-Konferenz-Demonstration wurde den Teilnehmerinen die xAssist Remote-Support Lösung gezeigt. Durch diese Lösung kann Expertenwissen aus der Ferne hinzugezogen werden. Hier konnte man sehen, was der Servicetechniker vor Ort vor Augen hat und mit der Brille aufnimmt.

Beim abschließenden Get-Together hat der Abend bei angeregten Diskussionen zu den neuen Erfahrungen einen angenehmen Ausklang gefunden.
Bei dieser Veranstaltung wurde ein Podcast aufgenommen, den Sie in Kürze im Bereich “Materialien” finden werden.
 
 
 

Alle vier Etappen des „New Work Sprint“ beendet

Mit der Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit der heutigen Arbeitswelt stehen kleine und mittelständische Organisationen vor der Fragestellung, wie sie mit der digitalen Transformation und neuen Formen der Arbeit umgehen und sich selber dazu positionieren wollen.
An vier Terminen im Februar und März 2019 trafen sich die 14 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Branchen unserer Veranstaltungsreihe „Arbeit Neu Denken – Ein New Work Sprint in vier Etappen“ zu zweistündigen Kurz-Workshops, um gemeinsam mit Sven Hermann von ProLog Innovation GmbH genau diese Fragestellung zu bearbeiten sowie die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation und der neuen Formen des Arbeitens in ihrer eigenen Organisation zu beleuchten.
In den vier Etappen der Veranstaltungsreihe konnten die Teilnehmer*innen neue Impulse sowie Orientierung und Handlungsoptionen im Digitalisierungs-Dschungel gewinnen. Durch Reflexion der Themen auf persönlicher und organisatorischer Ebene sowie Einblicke in Methoden und Möglichkeiten bekamen die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit eine Art „digitalen Transformationscheck“ durchzuführen, sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, wie Sie in Ihrer Organisation die analoge und digitale Arbeitswelt der Zukunft gestalten wollen.
Die vier Etappen des „New Work Sprint“ waren:
Etappe I: New Work – Arbeit bewegt sich
Etappe II: Disruptive Trends und Technologien
Etappe III: Die agile Organisation
Etappe IV: Der analoge und digitale Transformationscheck.

"Das Digitale Jetzt VI" im Februar zum Thema Digitalisierung in Produktion und Logistik

Am 12. Februar 2019 war „Das Digitale Jetzt“ zum Thema „Produktion und Logistik auf dem Digitalisierungskurs“ im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik zu Gast.
Hier bekamen die ca. 40 Teilnehmer*innen die Chance, hautnah zu erfahren, wie die Digitalisierung die Prozesse in Produktion und Logistik verändert und wie Unternehmen von den Innovationen profitieren können.
Bei drei spannenden Demonstrationen konnten sich die Teilnehmer*innen digital inspirieren lassen. Sie konnten ein autonomes Assistenzsystem zur Unterstützung von Mensch-Maschine-Kollaboration in Montageprozessen kennenlernen, erfahren, wie die Sensorik bei der Verladung von Bauteilen unterstützen kann und wie die Digitalisierung Transparenz in die Supply Chain Prozesse bringt.
Auch dieses Mal hat das anschließende Get-Together zu einem regen Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen.
Des Weiteren haben wir während der Veranstaltung einen Podcast aufgenommen. Diesen finden Sie in Kürze im Bereich „Materialien“.

"Das Digitale Jetzt V" im Januar: Von der Tiefsee in den Weltraum im DFKI Bremen

Unter dem Motto „Von der Tiefsee in den Weltraum – mit Robotik in unbekannte Welten eintauchen“ war unsere Veranstaltungsreihe „Das Digitale Jetzt“ am 23. Januar 2019 im Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (GmbH) in Bremen zu Gast.
Nach einem interessanten Vortrag über die Forschungsgebiete des DFKI, erfuhren die mehr ca. 40 Teilnehmer*innen, wie ein Exoskelett die medizinische Rehabilitation von Schlaganfallpatienten verbessern kann. Bei einer spannenden Live-Demonstration führten die DFKI-Wissenschaftler die Funktionsweise des Exoskeletts vor. Hier wurde u.a. demonstriert, wie sich das Exoskelett auf Basis der Muskelaktivität des Patienten steuern lässt.
Bei der anschließenden Führung bekamen die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, die einzigartige Forschungsinfrastruktur des DFKI zu besichtigen, die der Entwicklung und dem Test autonomer mobiler Roboter für unterschiedliche Anwendungsgebiete dient. Bei der Besichtigung der Martitimen Explorationshalle lernten die Teilnehmer*innen neue Robotertechnologien kennen, die im 3,4 Mio. Liter fassenden Salzwasserbecken für den Einsatz auf und unter Wasser getestet werden.
Bei einem anschließenden Get-Together konnten sich die Teilnehmer*innen zu den vorgestellten Inhalten austauschen und vernetzen.

"Das Digitale Jetzt IV" im Dezember: Wie man mit Virtual Reality Wissen erlebbar machen kann

Am 04. Dezember 2018 war „Das Digitale Jetzt“ zum Thema “Serious Virtual Reality – Wissen erlebbar machen” bei der engram GmbH zu Gast.

Virtual Reality (VR) – oder auch virtuelle Realität – das klingt vielleicht ein wenig abgehoben, aber es ermöglicht Unternehmen, reale Produkte und Dienstleistungen in einen virtuellen Raum zu verfrachten und so ganz neue Möglichkeiten zu entdecken. Das Potenzial für den Einsatz von Virtual Reality außerhalb der Gaming Welt ist groß und eröffnet neue Wege in Produktion, Vertrieb und Schulung auch für mittelständische Unternehmen.
Bei dieser Veranstaltung hat die engram GmbH einen Überblick darüber gegeben, in welchen Bereichen Virtual Reality bereits heute eingesetzt wird. Beispielsweise kann Virtual Reality in Beratungsgesprächen eingesetzt werden, um komplexe Prozesse anschaulich darzustellen. Die Technologie bietet somit eine innovative Erweiterung zu bestehenden „analogen“ Beratungsprozessen. Auch im Bereich der Weiterbildung bietet die VR-Technologie eine Erweiterung, um zeit- und ortsunabhängige Schulungen zu ermöglichen. So können komplexe Vorgänge, wie bspw. das Bedienen einer Maschine, anschaulich in der digitalen Welt abgebildet, simuliert und geübt werden.
In der anschließenden Demonstration bekamen alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die die VR-Technologie einmal selbst auszuprobieren und sich mit einer Brille in den virtuellen Raum zu begeben.

So wurde den Interessenten eindrücklich demonstriert: Durch die Virtual Reality Technologie lassen sich komplexe Vorgänge anschaulich in der virtuellen Welt abbilden und präsentieren. Die Wissensvermittlung an Endkunden oder Mitarbeiter kann auf diese Weise emotionaler und verständlicher gestaltet werden. Die Folge: Erlebte Inhalte bleiben länger im Gedächtnis.