Themen

Interviewreihe “Mit Zuversicht in die Zukunft – Die inspirierende Mittagspause”

Diese Interviewreihe ist ein Angebot vom Interessenverband bremen digitalmedia und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.

Mit Zuversicht in die Zukunft

“Die inspirierende Mittagspause

 

Wenn wir zum Handeln gezwungen sind, dann sind wir mitunter von uns selbst überrascht. Diese Erfahrung haben auch unsere Gäste gemacht. In den kommenden Wochen werden wir in mehreren Interviews verschiedene Menschen und ihre Geschichten kennenlernen. Jeder von ihnen bringt einen anderen beruflichen Hintergrund mit und hat eigene Erfahrungen gesammelt, da jede Branche die vergangenen Monate anders erlebt hat.

Im Interview erzählen sie uns für die Dauer einer Mittagspause, vor welchen Herausforderungen sie standen und wie sie der Krise begegnet sind. Wir erfahren, wie sie die anfängliche Lähmung überwunden haben und durch Perspektivwechsel und um die Ecke denken neue Energie freigesetzt haben. Im anschließenden Austausch beantworten sie Fragen und sprechen mit uns darüber, wie aus „gezwungener Innovation“ eine Erfolgsgeschichte werden kann.

Mit diesem Format möchten wir alle Interessierten dazu anregen, von anderen zu lernen und Inspiration für sich und die eigene Arbeit mitzunehmen. 

Wie läuft das ab?

Die Interviewreihe findet wöchentlich statt. Gemeinsam mit Ihnen treffen wir uns im virtuellen Raum und schauen zunächst das Video des jeweiligen Interviews. Im Anschluss haben alle Zuschauer*innen Gelegenheit für Fragen und Austausch, denn unser Interviewgast ist ebenfalls zugeschaltet und steht Ihnen gern Rede und Antwort!

Freuen Sie sich auf Gespräche mit Köpfen aus den Bereichen Kunst & Kultur, Gastronomie, Nachhaltigkeit, Tourismus sowie Studium & Ausbildung. 

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenlos und erfolgt im virtuellen Raum über GoToWebinar. Den Link zum jeweiligen Termin finden Sie unten in der Veranstaltungsbeschreibung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,
Ihr Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen

 


Am 21. Juli 2020 um 13:00 Uhr

Menschen mit Fernweh zum Träumen einladen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Franziska Frank von Traum-Ferienwohnungen

Lisa-Maria Röhling, Moderatorin
Franziska Frank, Traum-Ferienwohnungen GmbH

Das Bremer Unternehmen Traum-Ferienwohnungen GmbH bringt auf seinem Online-Portal für Ferienunterkünfte seit rund 20 Jahren Gastgeber und Urlaubsgäste zusammen.

Durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen wurde das Geschäftsmodell des Unternehmens jedoch auf eine harte Probe gestellt. Sämtliche Buchungen mussten auf ungewisse Zeit storniert werden, Urlaub und Reisen rückten von einem auf den anderen Tag in weite Ferne.

Für das Team kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Franziska Frank, verantwortlich für PR und Öffentlichkeitsarbeit bei Traum-Ferienwohnungen, erzählt uns im Interview, wie das Unternehmen mit der Unterstützung von Tourismusverbänden und Urlaubsdestinationen deutschlandweit kurzerhand die digitale Kampagne „Wir träumen von Urlaub“ entwickelt hat. So können digitale Reisen durch das ganze Land in die verschiedensten Regionen Deutschlands virtuell vom Sofa aus erlebt werden.

 


Vergangene Events

Wie ein Gastro-Betrieb kurzerhand zum Supermarkt wurde

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Carlos Martínez vom Restaurant Muchos Más

Carlos Martínez ist Gründer des Restaurants Muchos Más. Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das Muchos Más nicht nur ein Restaurant, sondern ein Ort, der “viel mehr” bietet. Neben kulinarischen Highlights bringen Tanz und Musik bringt das spanische Lebensgefühl nach Bremen – normalerweise.

Wie auch viele andere Unternehmen war und ist das Muchos Más stark von der Corona-Krise betroffen. Von einem Tag auf den anderen durften keine Gäste mehr kommen, die Einnahmen waren gleich Null. Carlos und sein Team mussten kreativ werden! Im Interview erzählt er uns, welche Ideen sie entwickelt haben, wie er sein Restaurant kurzerhand in einen Supermarkt umwandelte und welche Rolle soziale Medien dabei gespielt haben.

Illustration: www.leefje.de

 


Führung, Innovation, Nachhaltigkeit – Was lernen wir aus der Krise?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Unternehmensberaterin Meret Nehe

Meret Nehe begleitet Teams und Individuen in Fragen zu Nachhaltigkeit, Transformation und systemischer Innovation. Auf ganz verschiedenen Wegen unterstützt sie so Menschen und Unternehmen dabei, den Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft aktiv und kraftvoll mitzugestalten.

Doch wie hat sich durch die Corona-Krise die Einstellung und Bereitschaft diesen Themen gegenüber verändert? Wie schaffen wir es, in der Krise neu erlernte Arbeits- und Denkweisen langfristig in unseren Arbeitsalltag einzubauen und auch in Zukunft davon zu profitieren?

Im Interview gibt uns Meret einen Einblick in ihre Arbeit, erzählt uns mehr über Nachhaltigkeit und New Work und darüber, wie sich plötzlich immer mehr Menschen mit den ganz großen Fragen des Lebens und Arbeitens beschäftigen. Dabei versorgt sie uns mit Tipps, wie wir das eigene Umdenken fördern und unseren Innovationsgeist wecken können.

Illustration: www.leefje.de

 


Wie mutige Ideen unsere Clubszene in der Krise zusammenschweißen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Victor Frei vom Verband Clubverstärker e.V

Victor Frei ist Geschäftsstellenleiter des Clubverstärker e.V., eines Verbunds von Musikspielstätten und Festivals aus Bremen, Oldenburg und dem Bremer Umland. Gegründet im Jahre 2013 setzt sich der Clubverstärker als Interessenvertretung der Club-Szene in der Region Bremen für die Belange der Musikspielstätten ein und steht individuell beratend zur Seite.

Die Club- und Festivalszene wurde von der Corona-Krise besonders hart getroffen: Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt und wann es weitergeht mit Konzerten und Festivals, ist ungewiss. Während der Einzelhandel und Restaurants langsam aber sicher das Geschäft wieder ankurbeln können, bleiben die Clubs geschlossen.

Welche Ideen der Clubverstärker entwickelt hat, um die lokale Club- und Kneipenszene in der Krise zu unterstützen, welche Bedeutung die digitale Plattform Clubverstärker United! dabei hat und welche besondere Rolle die Solidarität der Bremerinnen und Bremer spielt, erfahren wir im Interview.

 


Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag von morgen aus?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit

Das Duale Studium Informatik (DSI) in Bremen bietet jungen Menschen einen vielversprechenden Einstieg in zahlreiche digitale Berufe. Neben einem Studium an Hochschule oder Universität Bremen, besuchen die Studierenden die Berufsschule und sind von Anfang an in einem DSI-Partnerunternehmen angestellt.

Doch was passiert, wenn auf einmal nichts mehr geht? Wie erleben die am DSI beteiligten Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Studierenden das duale Studium? Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag aktuell aus, wenn sowohl theoretische als auch praktische Ausbildungsinhalte digital vermittelt werden müssen? Und ist das alles eine Vorschau auf die Ausbildung von morgen oder können wir eine Rückkehr zur früheren Normalität kaum abwarten?

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Breiter, Chief Digital Officer der Universität Bremen, Heike Precht, HR-Managerin beim DSI Unternehmen Governikus GmbH & Co. KG, Hannes Ischebeck, Schulleiter der Europaschule SZ Utbremen und Alina Thoden, Studierende des DSI, machen wir eine Bestandsaufnahme und wagen (mit Zuversicht) einen Blick in die Zukunft.

 


Haben Sie Fragen zu unserer Interviewreihe?
Sprechen Sie uns gerne an!

Lisa Buschan
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
0421 – 9600 262
lb@kompetenzzentrum-bremen.digital

 

 

 

 

Mensch-Roboter-Kooperation: Entlastung und Effizienzsteigerung

Das Spektrum der Aufgaben, die von Robotern übernommen werden können, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insbesondere die Möglichkeit, Maschinen nun Hand in Hand mit Menschen arbeiten zu lassen, ist eine attraktive Option für viele mittelständische Unternehmen.

Lange mussten Menschen und Roboter stets in streng getrennten Bereichen arbeiten, um Unfälle zu vermeiden. Dadurch waren die Anwendungsmöglichkeiten der Robotik enorm eingeschränkt. Mittlerweile ermöglichen neue Technologien die Kooperation auf engstem Raum – und das zu Preisen, die oft auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rentabel sind. Allerdings gilt es, zahlreiche Faktoren zu beachten, die den Erfolg der Zusammenarbeit entweder fördern oder einschränken können.

Vorteile bei Qualität, Produktivität und Ergonomie

Mit der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) verbinden sich große Hoffnungen, weil die Zusammenarbeit an einem Bauteil ohne zeitliche und räumliche Trennung ermöglicht wird. Die wichtigsten Vorteile dabei:

• Ergonomische Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei schweren Tätigkeiten
• Steigerung der Produktqualität, etwa durch erhöhte Präzision
• Steigerung der Produktivität, beispielsweise durch die Übertragung monotoner Tätigkeiten an den Roboter und die Fokussierung des Menschen auf Arbeitsschritte, die eine größere Flexibilität erfordern

Auf diese Weise können der Mensch und der Roboter jeweils ihre Stärken zum Tragen bringen. Im Falle des Menschen sind dies vor allem die Geschicklichkeit, die Entscheidungsfähigkeit, die Flexibilität und der große Bewegungsraum. Der Roboter glänzt dagegen durch seine Kraft, Wiederholungsgenauigkeit, geringe Ausfallrate und Ausdauer.

Körperliche Belastungen vermeiden

Die Anwendungsmöglichkeiten der kollaborativen Roboter – auch „Cobots“ genannt – sind ausgesprochen vielfältig. Neben der Automobilindustrie, die traditionell die meisten Roboter nutzt, gelten der mittelständische Maschinen- und Anlagenbau sowie die Metallindustrie als besonders vielversprechende Einsatzbereiche. Den Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Auch im Handwerk, der Lebensmittelindustrie, dem Bau und der Agrarwirtschaft stehen körperlich belastende Tätigkeiten auf der Tagesordnung, sodass Roboter ihre Stärken ausspielen können.

Einer Umfrage des BIBA – Bremer Instituts für Produktion und Logistik zufolge erwarten Unternehmen die zukunftsträchtigsten Einsatzmöglichkeiten der kollaborativen Roboter in den folgenden Unternehmensbereichen:

• Montage (insgesamt 65%)
• Fertigung (14%)
• Versand und Kommission (7%)
• Produktionslogistik (7%)
• Qualitätssicherung (5%)
• Lackierung (2%)

Robotersteuerung ohne Programmierkenntnisse

Die enge Kooperation von Menschen und Robotern ist durch zahlreiche technische Entwicklungen in den letzten Jahren möglich geworden. Unter anderem können Sensoren jetzt zuverlässig dafür sorgen, dass Roboter rechtzeitig gestoppt werden, ehe sie mit einer Person kollidieren. Der Großteil der kollaborativen Roboter auf dem Markt setzt hierfür auf die sogenannte Kraft- und Leistungsbegrenzung. Diese sogenannten Leichtbauroboter sind jedoch in ihrer Tragkraft eingeschränkt und können nur rund 1 bis 15 Kilogramm handhaben. Die zunehmende Verfügbarkeit kollaborativer Leichtbauroboter fördert aber die Verbreitung von Mensch-Roboter-Kollaborationen auch in kleinen und mittleren Unternehmen. Nicht zuletzt ist auch die Bedienung deutlich einfacher geworden – oft sind keine intensiven Programmierkenntnisse mehr nötig, sodass der Einsatz nicht an die ständige Verfügbarkeit von Experten gebunden ist.

In der Forschung wird weiter daran gearbeitet, die Cobots kostengünstiger, flexibler und bedienungsfreundlicher zu machen. Am BIBA geht es unter anderem darum, sie zur Bewegung von großen Lasten zu befähigen, ohne dabei an Sicherheit einzubüßen. Von den rund 150 verschiedenen Cobots, die aktuell am Markt verfügbar sind, können nur zwei mit mehr als 20 Kilogramm belastet werden.

Sicherheitsanforderungen nicht unterschätzen

Wer den Einsatz von Cobots im eigenen Unternehmen plant, sollte zunächst analysieren, welche Prozesse dafür in Frage kommen und wie eng die Kollaboration unter realistischen Bedingungen sein kann. Grundsätzlich wird zwischen vier Kollaborationsgraden unterschieden:

• Stufe 1: Vollautomatisierung – Mensch und Roboter arbeiten vollständig getrennt voneinander.
• Stufe 2: Koexistenz – Getrennte Arbeitsräume, aber Kontakt ist möglich, jedoch stoppt der Roboter bei Betreten seines Arbeitsraums seine Bewegungen komplett ab, um Gefahren zu vermeiden
• Stufe 3: Kooperation – Mensch und Roboter arbeiten im gemeinsamen Raum, beispielsweise an einer Werkbank, allerdings sind direkte Berührungen nicht vorgesehen.
• Stufe 4: Kollaboration – Beide arbeiten im gleichen Raum und zeitgleich am selben Bauteil.

Aus Sicht der Wissenschaft handelt es sich nur bei Stufe 4 um echte Mensch-Roboter-Kollaboration. Die meisten Anwendungsfälle, in denen Mensch und Roboter in Unternehmen aufeinandertreffen, erreichen die Stufen 2 oder 3. Unternehmen unterschätzen häufig das Ausmaß an organisatorischen Änderungen, die für den geeigneten Einsatz echter MRK erforderlich sind. Zum einen müssen die Arbeitsabläufe angepasst werden, zum anderen muss der Arbeitsschutz den Arbeitsplatz abnehmen – und von dort kommen oft noch Auflagen.

Unter anderem aus diesen Gründen können die Kosten das eingeplante Budget leicht übersteigen: Zwar sind Cobots oft schon ab 20.000 oder 30.000 Euro zu haben, aber die weiteren Ausrüstungsgegenstände, beispielsweise kollaborative Greifer, sowie die sichere Einrichtung der Arbeitsplätze und die Inbetriebnahme treiben die Gesamtkosten in die Höhe. Besonders für KMU ist eine realistische Planung und passgenaue Umsetzung daher ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Einführung der MRK.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum informiert Unternehmen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen unterstützt Unternehmen kostenlos beim Einstieg in die Mensch-Roboter-Kollaboration. Experten geben Impulse für die Identifizierung von Prozessen und Arbeitsplätzen, die für die Zusammenarbeit mit kollaborativen Robotern geeignet sind. Dabei sprechen sie auch mit den Beschäftigten, um deren Meinung einzuholen, wo Entlastung benötigt wird. Die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann zusätzlich helfen, die Akzeptanz für MRK-Projekte im Unternehmen zu erhöhen.

Ansprechpartner

Aaron Heuermann, Tel. 0421 218-50172, E-Mail: her@biba.uni-bremen.de

Wie eine App in Zukunft das Schiffslogbuch ersetzen soll

Das Unternehmen

  • Name: NautilusLog GmbH
  • Sitz: Hamburg
  • Gründungsjahr: 2018
  • Größe: 5 Beschäftigte
  • Branche: Maritime Wirtschaft

Die NautilusLog GmbH ist ein Start-up aus der Hafenstadt Hamburg, das 2018 gegründet wurde. Das Gründerteam von NautilusLog bestehend aus Sven Hamer, Ingo Klemke und Otto Klemke, hat eine innovative App entwickelt, mit der in Zukunft an Bord von Schiffen weniger Papier verwendet werden soll und das Tracking, Reporting und die Zusammenarbeit an Bord und an Land erleichtert wird.


Die Herausforderung

Auch in der heutigen digitalisierten Welt läuft in der Schifffahrt noch vieles analog und papierbasiert. So gibt es beispielsweise auf einem Schiff bis zu 18 verschiedene Papierlogbücher, die händisch mit Daten gefüllt werden. Die NautilusLog-App ist ein digitales Logbuch für die Schifffahrt, das diese Papierlogbücher ersetzen soll. Zudem kann die App alle relevanten Status- und Eventdaten verschiedener Schiffsysteme an Bord sammeln und darstellen.

Die Erprobung der Software des Hamburger Start-ups im Praxiseinsatz an Bord eines Schiffes ist teuer und zeitaufwendig, da Schiffe lange Zeit unterwegs und weit entfernt vom Unternehmensstandort operieren. Dies macht schnelles und flexibles Testen neuer App-Versionen oder Entwicklungsstände unmöglich.


Der Wunsch

Bisher musste durch das Unternehmen immer ein Schiff gechartert werden, um Szenarien an Bord durchtesten zu können und Anpassungen an der App vorzunehmen. Um Kosten und Zeit zu sparen, entstand der Wunsch, die Erprobung des digitalen Logbuchs virtuell durchführen zu können. Ziel ist es, schneller und flexibler Softwareentwicklungs-Zyklen fahren und somit durch Anwendungstests die Qualität und Kosteneffizienz der Entwicklungen zu steigern.


Die Vorgehensweise

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen stellt dem Unternehmen hierfür die Technologieentwicklungsplattform eMIR zur Verfügung, in die NautilusLog die eigene Software über eine standardisierte Schnittstelle einbindet. In dieser Plattform sind verschiedene Simulatoren integriert sowie auch Schiffsführungssimulatoren verfügbar, die es dem Team ermöglichen, ihre Software in typischen Simulationsszenarien auf einem virteullen Schiff durchzutesten. Zum Beispiel kann die App während eines Manövers einer vordefinierten Schiffsfahrt von Hafen zu Hafen getestet werden, ohne tatsächlich auf ein Schiff gehen zu müssen.

Der Einsatz vom Smartphone statt Logbuch auf der Zeaborn, Bild: NautilusLog

 


Das Ergebnis

Die Anbindung der App an die bestehende IT-Infrastruktur verliefen bereits erfolgreich. Aktuell arbeitet NautilusLog an der Einführung eines ISO-Standards für die Datenschnittstellen, um ein einheitliches Vorgehen bei der Datenerfassung und -übertragung gewehrleisten zu können.  Sobald dieser ISO-Standard abgenommen wurde, werden die Tests zur Finalisierung des Umsetzungsprojekts abgeschlossen.


Kosten

Die Projektkosten lassen sich zum einen durch die Lizenzmodelle von kommerziell verfügbaren Schiffsführungssimulatoren ableiten: Eine kommerzielle Simulator-Lizenz liegt bei ca. 100.000 € exkl. Personalkosten. Zum anderen muss der durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum erbrachte Personalaufwand mit in die Projektkosten einkalkuliert werden. Bei dem Anwendungsprojekt mit NautilusLog sind beispielsweise etwa 120 Arbeitssunden durch Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums in die Umsetzung des Projektes geflossen.
Aufgrund der Förderung durch das BMWi konnten die Bereitstellung des Simulators sowie weitere Leistungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Bremen für das Unternehmen kostenlos und anbieterneutral erbracht werden.

Zu diesem Projekt gibt es zudem ein Interview mit dem Gründer vom Unternehmen NautilusLog, Otto Klemke, als Podcast sowie einen spannenden Artikel.


Suchmaschinen-Stichworte für Lösungsanbieter

  • App Design und -Entwicklung
  • IT-Simulation
  • szenariobasierte Validierung und Verifikation

 


Art des benötigten Umsetzungspartners/ Dienstleisters

  • Ein kommerziell verfügbarerer Schiffsführungssimulator

Die Erprobung wird auf der Technologieentwicklungsplattform eMIR des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums durchgeführt. Diese Technologieentwicklungsplattform ermöglicht es, hochautomatisierte maritime Systeme und Services hinsichtlich ihrer Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit zu überprüfen. Sie besteht aus verschiedenen virtuellen Schiffssimulatoren sowie einem realen Steuerstand, der die Bedienung des Systems ermöglicht.


Dauer der Einführung/ Projektdauer

Die Planungsphase des Projektes begann im Februar 2019, die Test- und Pilotphase erfolgte dann im Sommer 2019. Der Projektabschluss ist aufgrund der Arbeit an einem ISO-Standard der Datenschnittstelle bisher noch offen. NautilusLog und das Bremer Kompetenzzentrum sind hierzu regelmäßig im Austausch.


Sie haben ebenfalls Interesse daran, ein Projekt zu Ihrer individuellen Fragestellung mit uns in Angriff zu nehmen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder telefonisch unter 0421 96 00 260!

Ein traditionsbewusstes Herrenmodehaus setzt auf Social Media

Für den Einzelhandel sind soziale Medien ein wichtiger Kanal, um junge Menschen anzusprechen, gerade in der Modebranche. Das Modehaus Bruns in Oldenburg verfügt bereits über zwei Social-Media-Kanäle (Facebook und Instagram), die parallel von mehreren Angestellten gepflegt werden.

Wenn der Stift ausgedient hat

Im Internet lässt sich jedes Schiff auf der Welt in Sekundenschnelle lokalisieren. Die Digitalisierung hat also schon längst in der Schifffahrt Einzug gehalten? Nicht, wenn man einen Blick auf die Brücke oder den Maschinenraum wirft.

Zwar stehen auch hier Computer und moderne Navigationsinstrumente, aber jede Schiffsbewegung, jede Wetteränderung, jedes Vorkommnis wird noch heute per Hand ins Logbuch eingetragen. Bis zu 18 Logbücher sind auf einem Großtanker oder Containerriesen verteilt. Gängige Praxis, seit Jahrhunderten.

In regelmäßigen Abständen, werden die Daten oftmals per Hand im Reedereibüro in Excel-Listen übertragen und in zahlreichen Ausführungen versendet – an Behörden, Charterer, Kunden und Dienstleister.

Das Logbuch für die Hosentasche

Geht das nicht digital viel einfacher? Dieser Frage geht NautilusLog nach. Das Start-up hat eine Smartphone-App entwickelt, die Logbücher ersetzt – und sogar noch viel mehr kann. Sie könnte sowohl für die Crews als auch die Reeder das Leben künftig entscheidend vereinfachen.

Verantwortlich für die Idee sind die beiden Informatiker Sven Hamer und Otto Klemke und der Physiker Ingo Klemke. Die Namensverwandtschaft der beiden letzteren ist nicht zufällig – sind sie doch Vater und Sohn. Zu dritt nehmen sie sich der digitalen Schifffahrt an. „Ich war sehr überrascht, als ich hörte, dass Logbücher heute noch genauso funktionieren wie vor dreihundert Jahren“, sagt Otto Klemke.

Sammeln, Erfassen und Bereitstellen von Daten

Die Smartphone-App von NautilusLog ermöglicht es nicht nur, Daten sofort digital zu erfassen, sie kann auch Sensorwerte von Maschinen oder GPS- oder Wetterdaten überwachen und sie automatisch mitschreiben. Basierend auf den Werten löst sie, falls gewünscht, auch Events aus – Erinnerungen an die Crew, Wartungsintervalle einzuhalten oder Kursänderungen vorzunehmen.

„Auf Schiffen gibt es heute verschiedene, fest installierte Systeme, die digital Daten erfassen oder verarbeiten. Aber es gibt keine vollumfängliche Lösung, die alles vereint und stakeholdergerecht aufbereitet“, so Klemke. „Unsere Lösung ist angepasst auf die Bedürfnisse an Bord und funktioniert auch ohne eine permanente Internetverbindung. Die Besatzung kann bei Vorkommnissen informiert werden und entsprechend reagieren. Der Reeder kann auf Wunsch seine Flotte in Echtzeit überwachen und entscheiden, mit wem er seine Daten teilt, um das neu gewonnene digitale Potenzial zuvor handschriftlicher Notizen zu nutzen.“

Die Ausführung als Smartphone-App hat zudem weitere Vorteile: Mit der Bedienung findet sich jeder sofort zurecht und das Gerät ist in der Hosentasche bequem zu transportieren und immer dabei, auch im engen Maschinenraum. Durch eine gemeinsame Datenbank müssen zudem Daten nicht mehr doppelt oder in unterschiedlichen Quellen erfasst werden – eine potenzielle Fehlerquelle alter, handschriftlicher Logbücher.

Die Branche verändern

Die App könnte eines Tages jede Menge Papierkram und Zeit sparen. Leider heute noch nicht, denn internationale Rechtsvorschriften besagen, dass Logbücher auf Papier unterzeichnet werden müssen, um rechtsgültig zu sein. Gut, dass die App alle Daten zum Drucken aufbereitet.

„Wir arbeiten mit Behörden zusammen, die digitalisierte Schifffahrt möglich zu machen. So wirken wir derzeit an der Gestaltung neuer DIN-Normen für Smarte Logbücher mit“, so Klemke.

Gegen alte Traditionen hat das Startup an vielen Fronten zu kämpfen. „Die maritime Wirtschaft ist international unterschiedlich weit entwickelt. Dies macht die Entwicklung neuer Normen und Standards für die digitalisierte Welt, bei der verschiedene Stakeholder wie Reeder, Häfen und Zertifizierungsgesellschaften an einen Tisch sitzen, zu einer Herausforderung.“, erklärt Klemke. Nach der überstandenen Schifffahrtskrise seien Reedereien noch zurückhaltend bei Neuinvestitionen, auch wenn diese entscheidende Effizienzgewinne mit sich bringen könnten.

Schifffahrtssimulator nutzen

Hilfe bei ihrer Mission erhält das Team von NautilusLog auch vom Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Bremen. Bei der Hamburger „Schiff & Hafen-Konferenz Maritim 4.0“ trafen das junge Unternehmen 2018 erstmals auf das Kompetenzzentrum und den dort ausgestellten Schifffahrtssimulator. Der Simulator ist einer von zwölf Demonstratoren des Zentrums, die Digitalisierung ganz praktisch und greifbar erklären.

„Der Simulator ist ideal für unsere Entwicklungsarbeit. Wir können dort neue Versionen unserer Software testen, ohne dass wir auf hohe See müssen. Unser Testaufwand reduziert sich von Wochen so auf Stunden“, erklärt Klemke. Mithilfe des Bremer Kompetenzzentrums könnte die maritime Wirtschaft also schon bald ein ganzes Stück effizienter, schneller und transparenter werden.


Wollen Sie in die Digitalisierung starten, aber wissen noch nicht, wie? Dann melden Sie sich bei Daniel Schneider, ds@kompetenzzentrum-bremen.digital oder 0421 969689912!

Von analog zu digital!

Kennen Sie schon Familie Plietsch? Erfahren Sie hier, wie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen das Familienunternehmen dabei unterstützt hat, wieder spürbar rentabler zu werden.

Interviewreihe “Mit Zuversicht in die Zukunft – Die inspirierende Mittagspause”

Diese Interviewreihe ist ein Angebot vom Interessenverband bremen digitalmedia und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.

Mit Zuversicht in die Zukunft

“Die inspirierende Mittagspause

 

Wenn wir zum Handeln gezwungen sind, dann sind wir mitunter von uns selbst überrascht. Diese Erfahrung haben auch unsere Gäste gemacht. In den kommenden Wochen werden wir in mehreren Interviews verschiedene Menschen und ihre Geschichten kennenlernen. Jeder von ihnen bringt einen anderen beruflichen Hintergrund mit und hat eigene Erfahrungen gesammelt, da jede Branche die vergangenen Monate anders erlebt hat.

Im Interview erzählen sie uns für die Dauer einer Mittagspause, vor welchen Herausforderungen sie standen und wie sie der Krise begegnet sind. Wir erfahren, wie sie die anfängliche Lähmung überwunden haben und durch Perspektivwechsel und um die Ecke denken neue Energie freigesetzt haben. Im anschließenden Austausch beantworten sie Fragen und sprechen mit uns darüber, wie aus „gezwungener Innovation“ eine Erfolgsgeschichte werden kann.

Mit diesem Format möchten wir alle Interessierten dazu anregen, von anderen zu lernen und Inspiration für sich und die eigene Arbeit mitzunehmen. 

Wie läuft das ab?

Die Interviewreihe findet wöchentlich statt. Gemeinsam mit Ihnen treffen wir uns im virtuellen Raum und schauen zunächst das Video des jeweiligen Interviews. Im Anschluss haben alle Zuschauer*innen Gelegenheit für Fragen und Austausch, denn unser Interviewgast ist ebenfalls zugeschaltet und steht Ihnen gern Rede und Antwort!

Freuen Sie sich auf Gespräche mit Köpfen aus den Bereichen Kunst & Kultur, Gastronomie, Nachhaltigkeit, Tourismus sowie Studium & Ausbildung. 

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenlos und erfolgt im virtuellen Raum über GoToWebinar. Den Link zum jeweiligen Termin finden Sie unten in der Veranstaltungsbeschreibung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,
Ihr Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen

 


Am 21. Juli 2020 um 13:00 Uhr

Menschen mit Fernweh zum Träumen einladen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Franziska Frank von Traum-Ferienwohnungen

Lisa-Maria Röhling, Moderatorin
Franziska Frank, Traum-Ferienwohnungen GmbH

Das Bremer Unternehmen Traum-Ferienwohnungen GmbH bringt auf seinem Online-Portal für Ferienunterkünfte seit rund 20 Jahren Gastgeber und Urlaubsgäste zusammen.

Durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen wurde das Geschäftsmodell des Unternehmens jedoch auf eine harte Probe gestellt. Sämtliche Buchungen mussten auf ungewisse Zeit storniert werden, Urlaub und Reisen rückten von einem auf den anderen Tag in weite Ferne.

Für das Team kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Franziska Frank, verantwortlich für PR und Öffentlichkeitsarbeit bei Traum-Ferienwohnungen, erzählt uns im Interview, wie das Unternehmen mit der Unterstützung von Tourismusverbänden und Urlaubsdestinationen deutschlandweit kurzerhand die digitale Kampagne „Wir träumen von Urlaub“ entwickelt hat. So können digitale Reisen durch das ganze Land in die verschiedensten Regionen Deutschlands virtuell vom Sofa aus erlebt werden.

 


Vergangene Events

Wie ein Gastro-Betrieb kurzerhand zum Supermarkt wurde

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Carlos Martínez vom Restaurant Muchos Más

Carlos Martínez ist Gründer des Restaurants Muchos Más. Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das Muchos Más nicht nur ein Restaurant, sondern ein Ort, der “viel mehr” bietet. Neben kulinarischen Highlights bringen Tanz und Musik bringt das spanische Lebensgefühl nach Bremen – normalerweise.

Wie auch viele andere Unternehmen war und ist das Muchos Más stark von der Corona-Krise betroffen. Von einem Tag auf den anderen durften keine Gäste mehr kommen, die Einnahmen waren gleich Null. Carlos und sein Team mussten kreativ werden! Im Interview erzählt er uns, welche Ideen sie entwickelt haben, wie er sein Restaurant kurzerhand in einen Supermarkt umwandelte und welche Rolle soziale Medien dabei gespielt haben.

Illustration: www.leefje.de

 


Führung, Innovation, Nachhaltigkeit – Was lernen wir aus der Krise?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Unternehmensberaterin Meret Nehe

Meret Nehe begleitet Teams und Individuen in Fragen zu Nachhaltigkeit, Transformation und systemischer Innovation. Auf ganz verschiedenen Wegen unterstützt sie so Menschen und Unternehmen dabei, den Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft aktiv und kraftvoll mitzugestalten.

Doch wie hat sich durch die Corona-Krise die Einstellung und Bereitschaft diesen Themen gegenüber verändert? Wie schaffen wir es, in der Krise neu erlernte Arbeits- und Denkweisen langfristig in unseren Arbeitsalltag einzubauen und auch in Zukunft davon zu profitieren?

Im Interview gibt uns Meret einen Einblick in ihre Arbeit, erzählt uns mehr über Nachhaltigkeit und New Work und darüber, wie sich plötzlich immer mehr Menschen mit den ganz großen Fragen des Lebens und Arbeitens beschäftigen. Dabei versorgt sie uns mit Tipps, wie wir das eigene Umdenken fördern und unseren Innovationsgeist wecken können.

Illustration: www.leefje.de

 


Wie mutige Ideen unsere Clubszene in der Krise zusammenschweißen

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Victor Frei vom Verband Clubverstärker e.V

Victor Frei ist Geschäftsstellenleiter des Clubverstärker e.V., eines Verbunds von Musikspielstätten und Festivals aus Bremen, Oldenburg und dem Bremer Umland. Gegründet im Jahre 2013 setzt sich der Clubverstärker als Interessenvertretung der Club-Szene in der Region Bremen für die Belange der Musikspielstätten ein und steht individuell beratend zur Seite.

Die Club- und Festivalszene wurde von der Corona-Krise besonders hart getroffen: Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt und wann es weitergeht mit Konzerten und Festivals, ist ungewiss. Während der Einzelhandel und Restaurants langsam aber sicher das Geschäft wieder ankurbeln können, bleiben die Clubs geschlossen.

Welche Ideen der Clubverstärker entwickelt hat, um die lokale Club- und Kneipenszene in der Krise zu unterstützen, welche Bedeutung die digitale Plattform Clubverstärker United! dabei hat und welche besondere Rolle die Solidarität der Bremerinnen und Bremer spielt, erfahren wir im Interview.

 


Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag von morgen aus?

Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit

Das Duale Studium Informatik (DSI) in Bremen bietet jungen Menschen einen vielversprechenden Einstieg in zahlreiche digitale Berufe. Neben einem Studium an Hochschule oder Universität Bremen, besuchen die Studierenden die Berufsschule und sind von Anfang an in einem DSI-Partnerunternehmen angestellt.

Doch was passiert, wenn auf einmal nichts mehr geht? Wie erleben die am DSI beteiligten Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Studierenden das duale Studium? Wie sieht der digitale Ausbildungsalltag aktuell aus, wenn sowohl theoretische als auch praktische Ausbildungsinhalte digital vermittelt werden müssen? Und ist das alles eine Vorschau auf die Ausbildung von morgen oder können wir eine Rückkehr zur früheren Normalität kaum abwarten?

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Breiter, Chief Digital Officer der Universität Bremen, Heike Precht, HR-Managerin beim DSI Unternehmen Governikus GmbH & Co. KG, Hannes Ischebeck, Schulleiter der Europaschule SZ Utbremen und Alina Thoden, Studierende des DSI, machen wir eine Bestandsaufnahme und wagen (mit Zuversicht) einen Blick in die Zukunft.

 


Haben Sie Fragen zu unserer Interviewreihe?
Sprechen Sie uns gerne an!

Lisa Buschan
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
0421 – 9600 262
lb@kompetenzzentrum-bremen.digital