Digitale Botschafter

Guido Försterling

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Die Digitalisierung der deutschen Werft- und Zulieferindustrie ist unumgänglich, um international wettbewerbsfähig zu werden.

Guido Försterling

Werdegang:
1994 Abitur, bis 1997 Lehre zum Schiffsmechaniker, bis 2001 Studium zum Schiffsbetriebsingenieur in Hamburg an der ISSUS, bis 2004 Fahrtzeit als Ingenieur und Nautiker auf Kreuzfahrt- und Containerschiffen, 2004 Wechsel zum Germanischen Lloyd als Besichtiger, dort später Aufstieg ins Management, 2014 Wechsel als GF und später Vorstand zur German Dry Docks. Bei der German Dry Docks Initiator des Zukunftsprogramms Werft 4.0. Ab 2019 Einstieg in die HMPP als Geschäftsführer. HMPP hat sich auf integratives Projektmanagement auf Basis cloudbasierter Software-Tools spezialisiert.

Digitalisierung in der Schifffahrtsbranche:
Die Digitalisierung ist als Werkzeug zu verstehen, welches wie jedes andere Werkzeug sinnvoll eingesetzt werden sollte. Die Digitalisierung gibt uns die Möglichkeit neue Geschäftsfelder und Märkte auf Basis bestehender Kompetenzen zu erschließen. Entsprechend sollte die Digitalisierung als Chance angesehen werden, gleichzeitig darf dabei nicht vergessen werden, dass wir über einen massiven Veränderungsprozess in der Arbeitswelt sprechen, der zusammen mit allen Beteiligten aktiv gestaltet werden muss.

In der Seefahrt und vor allem im Bereich der Reparatur von Schiffen werden die Möglichkeiten der Digitalisierung im Vergleich zu anderen Branchen erst sehr rudimentär genutzt, dabei bietet die Digitalisierung herausragende Möglichkeiten die Instandhaltung von Schiffen deutlich effizienter und auf den Fahrplan des Schiffes angepasst zu organisieren.